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Visualizzazione dei post con l'etichetta Italienische Musik

Il Genio: Liebe Langeweile

Vertauschte Rollen, Verdrehtes wie die Öde, wenn die Geschichte zu lange gedauert hat. Wer sagt dann was? Egal. " jedenfalls ists zu viel / und wenig ists" Sie: Blöd sind deine Tabus Er: Blöd  Sie: Wenn ich dich verlasse du Er: lächelst Sie: Naja du bist ein Chauvinist. Er: Aber bitte, du darfst Sie: Sie zu mir sagen. Spiel ein bisschen und ich versteh sofort was Langeweile ist Deine Pullis mit W-Ausschnitt / dein VW Golf double face die wäschst du Oh oh ich lieb dich doch Oh oh jedoch wie langweilig  Oh oh du kommst mir vor wie n Roboter Oh oh du bist blass Die Zeigefinger zum Nordpol gerichtet ich zeige meine Trägheit jedenfalls ists zu viel und wenig ists du bist lächerlich, du weißt dass da was it, was Oh oh ti amo però ... Ich greif dich an und doch, du  Kommst ins Bett Dahin komm ich nicht mehr wenn ich dir fehle werde ich fehlen Du bist deprimiert, bald werde ich dir sagen,  dass oh oh du mir vor wie n Roboter vorkommst...

Mensch sein im Leichenschauhaus: Zen Circus

Es beginnt etwas konsumkritisch oder wie man das nennen soll.  "Nen geilen Look für die Fashion Week es genügt ein Klick für manche Boutique Und wenn du groß bist, wirst du Zeichen setzen", träumst du, aber   "na klar: einen Streifen in der Unterhose". Aha. Was tun wir also? Feiern? Nicht hier und nicht jetzt. "Bitte keinen Aperitivo! Den Moscow Mule schütt ich ins Klo / auch den Prosecco / Gaviscon und Maalox / Netflix ist wie Valium / das ist das Ergebnis / der Magen ist das Herz all jener, deren Herz eingefroren ist". Gut gesagt, aber was ist mit der Party? Die kommt später: "uououo besuch uns im Leichenschauhaus!" denn da geht es ab. "Wir haben dir einen Tisch bestellt! Der DjMix hier ist sagenhaft / uououo komm tanzen im Leichenschauhaus / der exklusivste, der elitärste / lauf weg von dieser Beerdigung": unserm Leben nämlich, in einem Wort. Und wie ist das nun?  Wieder einmal geht der Liedtext zurück zu den...

Denk nur an die String Theory. Zen Circus erklären die Welt

Er wolle den Heilsplan deines Gottes ja nicht schlecht machen, singt einer, aber zu guter letzt könne auch er (das?) sein. Die wissenschaftliche Methode lüge nicht, und eine Theorie sei wahr, bis sie durch das entscheidende  Experiment widerlegt werde. "Denk nur an Higgs-Bosonen", das wohl naheliegendste der Welt, "oder an die String Theory, an die Antimaterie oder ans Geheimnis der Sphinx". Es geht um nichts weniger als unsere Stellung im Universum, gesungen intermezzato mit fröhlichstem Bierzeltgegröl: "Lalala lalalala". Welche Stellung auch kurz zusammengefasst wird: "Einfacher: denk an eine Tür und wie du da durchkommst, bevor du sie geöffnet hast". Das trifft unsere tiefste physikalische Tragik. Und wir? "Ich bin ein Tier und mir des Bösen bewusst Entwickelt genug, um es vermeiden.  Warum, warum, warum? Das gibts nicht keine Theorie, die mir helfen könnte, ohne dich auszukommen". Gut, aber was ist mit uns? "Wir lebe...

Wie ich mir die Welt wünsche, von Zen Circus

Eine todmüde Weise vom Leben und von der Ewigkeit:  "Mit zwanzig dachte ich, ich würde nie wie ihr werden /  ihr wisst schon: der Wein, die Bücher und solche Sachen /  dann starke Kopfschmerzen und meine Freunde, die Junkies heiraten /  und hier: wir haben Tschernobyl überlebt /   auch Nirvana und Playmobil /  Bin Laden und die zweite Liga".  Alles überleben eben: "Ah-ah-ahaha".    Was da aber kommt, es steht in der Zeitung. Das Lokalblatt weiß es schon: "Wir werden nicht mehr sterben / die Wissenschaft hat das Rätsel gelöst und wir gehen n Kaffee trinken / in den Kneipen am Meer feiern alte Säufer / während du von deinem Ex erzählst / von deiner Mutter, die nicht mehr da ist / aber sie schaut dir noch zu, von da oben". "Ah-ah-ahahaaa". Was aber ist nun mit dem ewigen Leben?   "Nach einer Reise um die Welt glänzt sie noch, die frohe Botschaft / in den Social media, im Radio, auf den Jacken von H&M / das Für immer wird wirkl...

Stumm ist die Straße, laut der Gesang: "ich bin ein Tier, ein Schaden"

Die Musik ist voll Kraft, die Sprache wie gehemmt.  "Schreiben kann ich schon besser / aber mich lesen lassen will ich nicht / nicht einmal ich schaff es, mich zu lesen". Was gäbe es auch zu schreiben oder zu lesen? "Ich warte auf die Revolution"? "Warten ist nicht handeln / wählen nicht zu wählen", was bleibt uns übrig? Psychologie?  "Die Probleme der anderen haben mich immer fasziniert / oder vielleicht abgelenkt"? Sprechen wir von meinen: "Ich hasse meinen Geburtstag". "Ich wollte weggehen" und, der sichere Weg zur Seligkeit, "in Schuhen über Glasscherben gehen". "Und bin doch noch hier". Warum? "Um allen und jedem gefällig zu sein / um dem gefällig zu sein / der sagt, er liebt mich". Scrivere mi riesce meglio /  Ma non voglio farmi leggere / Non riesco nemmeno io a leggermi / Aspetto la rivoluzione / Ma aspettare è non agire / Scegliere di non scegliere / Una scelta obbligata Ma...