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Appino: Ohne Ithaka: kleines Lied zum Weggehn



Schwach ist der Gesang, wie müde. 
Ein seltsamer Krieg tobt, wo wir zu Hause sind. 

"Der September bringt den Wind/ wir können segeln", je nachdem: "Der eine will nach Hause zu seinem Herd/ der andre will nur weg/ kann aber nicht/ ohne den Gott des Meeres". 

"Auf dem Festland feiern sie noch/ die Väter mit den Söhnen den neuen Mond/ und die Mütter lassen die Töchter allein/ allein, damit sie lernen allein zu sein".

Nun die Anrufung des Helden: "Erzähl mir von dir/ Odysseus, denn/ du hattest Ithaka, wohin du zurück konntest", ob er bleiben wollte? auch umstritten, "aber mach keine Witze/  Ithaka gibt es nicht/ Ithaka gibt es nicht". Ich gehe fort: "Ich überlass die Erde der Sonne/ lass die Dinge ihren Lauf gehen/ verlass das Haus, wo ich geboren bin / wo ich gelernt habe/ und ich bin euch dafür dankbar". Doch bleibt noch der Gott zu beschwören: "Poseidon, hilf mir, ich will zur See fahren/ ich bin nicht der Held, der dich aufgebracht hat / besitze nichts / bin niemand/ du kannst Polyphem fragen". Nach diesem Witzchen sieht unser, also auch: Odysseus die Heimat schon von weitem. 

Ein seltsamer Krieg tobt, wo wir zu Hause sind: "Auf dem Festland wird weiter gekämpft / Väter gegen Söhne in einem neuen Krieg/ und die Mütter weinen / die Töchter weinen/ die Kinder werden groß". Alles ist wie immer, ich muss fort.  

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