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Unsre Tage (Andrea Laszlo de Simone)

Das Leben, hat ja einer geschrieben, lebe nicht. Es sind ja nur, könnten wir dazudenken, diese Tage, einer nach dem anderen, die gehen, vergehen und dann? Davon singt der hier, singt, wie immer, in ganz einfachen Worten, etwas wie: War es das?


Unsere Tage

Der Krankheit oder des Schreckens

Des Hungers oder des Dursts

Oder der Depression

Der Hypochondrie oder der Enttäuschung

Des Sozialhasses

Der Resignation

Oder der Religion


In jungen Jahren

Oder inzwischen auf Rente

Aus zu großer Vorsicht

Oder zu wenig Aufmerksamkeit


In Freiheit

Oder in Haft


Di missili in guerra

Di male d'amore

O un colpo di sole


Der Kriegsraketen

Des Liebeskummers

Oder eines Sonnenstichs


Ja auch: Himmel im Haus: Cieli chiusi in casa: Anspielung aufs Schmuselied von Gino Paoli oder von Mina.


Ins Haus gesperrte Himmel

Und draußen kahle Straßen

Keiner weiß

Was geschehen wird

In kalter Wind weht auf unsere Tage

Und hinter den Türen

Schränke voller Träume

Warten, es kehre wieder

Unser Leben


E dietro le porte

Armadi di sogni

Aspettano che torni

La nostra vita


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