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Gehen lassen, Seele verschwenden: Baustelle 2025

Denn was soll das? Bohrst dich fest. Harrst, haderst, fragst. Deins? Willst  dich bewahren? Zappelst immer so. Willst raus. Keine Luft! Weg! Und  wieder?  Willst, ja was? Weißt du's? Vergiss es. Ergib dich. Lass laufen,  lass gehen, lass fahren! Lass los. Eine Kunst. Die Kunst, loszulassen ist besser als vögeln L'arte di lasciar andare è meglio di scopare Lass los und geh unter. Vielleicht ist die wahre Liebe dieser gewollte Schiffbruch im Leben Forse il vero amore è questo volontario naufragare nella realtà Senza più cercare di voler capire Ohne weiter verstehen zu wollen Wir sind Gott, der die Welt niedermetzelt Die Bande, die grausam den Westen peinigt Wilde Rassepferde außer Kontrolle Geliebte(r). wenn du’s weißt, sag mir was Ist heut Nacht unser Lied Was entzündet unsre Adern und erstickt uns Anstatt uns ins Bett gehen zu lassen? Was nimmt unsern Atem als Geisel? Es ist nicht das Adrenalin, nein Es ist ein Dämon, der zu nichts taugt Die Kunst, loszulassen ist b...
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Was ne Langeweile, groß sein (Bugo und Ermal)

Der Herr Bugo ist ein wilder Mensch , aber hier geht er in sich und stellt fest: „Ich fehle mir“.  Abgründig, kommt ja auch vor und ist schön gesagt, dann im Lied ein wenig eingekitscht vom  Mitsinger Ermal Meta, der das immer so macht. Im Video ist dafür Ambra zu sehen, nicht mehr so  jung und ohne den Knopf im Ohr, mit dem sie vor mehr als dreißig Jahren berühmt geworden ist,  und die singt mit, wie abwesend, nämlich nicht zu hören. Sänger sind hingegen nicht zu sehen.  Abwesenheiten. Was? Hatte Lust mit dir zu reden Ich weiß nicht mal, was ich dir sagen wollte Von den Türen, die wir aus Pullis gemacht haben Oder von Sergio, weiß nicht, der nicht heiratet Hatte Lust mit dir zu spielen Wer am weitesten spucken kann Die Fenster der Fabrik einwerfen Uns von jemandem ausschimpfen lassen Ah, che noia essere grandi Ah, wie langweilig, groß zu sein Zu Geburtstagen gehen Vom Geld reden und von den Kindern der anderen Oh, es ist spät, ich muss schon gehen E mi manc...

Baustelle: Schwarze Worte des Lebens

Leben geht irgendwie nicht. Tatsache, welche wir im Jugendalter  gebündelt sehen, um wie aus der Ferne darüber zu reden. Italiener  schwenken da gern den Ausdruck disagio giovanile , wörtlich sowas wie  jugendliches Unwohlsein, bei uns weniger melodisch im Umlauf als Jugendprobleme . Die jungen Leute, sagen wir dann, wüssten nicht so  richtig, wohin und wo lang. Wir Großen oder Greisen hingegen fahren  auf fester Spur, wie? Gleich. Im Lied der Baustelle geht es tatsächlich  um den Krieg, der das Leben sein kann, inmitten von Kriegen, in einem Land, das die Knarren und die Minen dafür produziert, und eine sechzehnjährige, welche ausfällt. "Vivere non è possibile" „Leben ist nicht möglich” Ließ einen nutzlosen Zettel da Bevor sie das Gas einatmete Bevor sie sich dem Chaos überließ Era mia amica, era una stronza War meine Freundin, ein Arschloch War grad sechzehn Irgendwie psychedelisch Ihr T-Shirt damals Bevor sie sich im Punk verlor Bevor sie sich im Crac...

Baustelle: Schrott oder Schleim: eine Geschichte

Lo schifo ist der Ekel, aber auch das Eklige. Denk dir was Klebriges, was schlecht r iecht und an den Händen pappt oder im Kopf. Tutto questo schifo : dieses ganze  eklige Zeug um uns und. Der Schrott, übersetze ich etwas fade. Der Schleim? Diese Filmchen alle, dieses Polit-Gerülpse, diese gekauften, verrotteten Influencerinnen auch: diese Chiaras, dieser Sauerländer Knurrhahn, Schwabbel-Matteo und -Donald. Bildschirmgemüse,  -generve, -geöde und wir selbst mittendrin. Gefilmt, gerotzt, gepostet, geliked, gekotzt, Aber die Liebe? Bello! Schönheit! Schöner! Hass mich nicht Film mich nicht während ich Im Dunkeln auf dem Rücksitz herumtappe In den Händen des Herrn Unser Leben! Stronzo, non lasciarmi Arschloch verlass mich nicht Tu mir weh, wenn die andren von uns reden In der Tagesschau am Abend Verfluchter Frühling Ja, der, Zitat: da war es zu schnell geschehen, im Lied von Loretta  Goggi, schnell und vorbei und deshalb maledetta: verflucht ist der  Frühling. Wa...