Wer in Venedig die Fähre zur wunderreichen Friedhofsinsel nimmt (S. Michele), wo der große Brodskij liegt („Die Hunde sind gegessen“), kommt an einer Statue vorbei, die da im Boot auf dem Wasser steht. Das ist Charon, der einen Gast hinüberbringt. Er fährt schon lange hin und her. Wer bei ihm einsteigt, weiß, dass er nicht zurückkommen wird, wenn er nicht grad Dante, Aenaeas oder so jemand ist. Das Ich dieses neuen Liedes zum alten Weg scheint diesem letzten Ausflug schon nahe zu kommen: Mi piace tutto quello che fa male Fumare, bere e pensare Ich mag alles, was ungesund ist Rauchen, Trinken und Nachdenken Eine Liebesepisode bremst? Du fehlst mir ein bisschen, aber ich muss arbeiten Der Körper ist hier, der Kopf woanders Ich sing ein Lied, um nicht zu vergessen Meine weißen Haare, deinen schwarzen Schlüpfer Beim Singen tut es in meiner Brust weh Ich dachte, es wäre Liebe, aber es ist bloß ein Infarkt Pensavo fosse amore, ma è solo un infarto Immer ...