Besoffner redet von Liebe und Musik, ja, aber wir hören eine Stimme, die singt, ein Lied für eine Frau, von Künstlerqualen, von Erstickung? singt Befreiung? aus lauter Kehle, singt, so wie sie muss, singt von sich selbst. Das Lied von der Stimme, die es ist. Der Rest wunderbares Blabla, das sich im Kreise dreht wie ein Tanz. „Die ganze Nacht sing ich Lieder Und am Ende wars nur Mist Die Bar ist voll und du trinkst umsonst Du fragst mich, was mit mir los ist Und ich würds dir gern erklären Aber das ist schwierig, es geht nicht Warum/ weil ich Lieder singe, weil/ warum ich Lieder singen muss Und beim Singen kann ich mehr Sachen sagen Aber nicht mit den Worten, wie man es sonst macht Aber mit einem wohl geformten Schrei“. Folgt eine nette Reihe von Dingen, die man so sagen könnte, wenn es zwei Gläser zu viel waren: „Maddalena, ich schwöre dir Ich sag das jetzt nicht, weil ich besoffen bin, sondern weil es mein Fluch ist Entschuldige, dass es so spät ist, aber ich...